<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865</id><updated>2011-04-22T03:41:13.989+04:30</updated><title type='text'>Inside Iran</title><subtitle type='html'>Warum noch eine "Klotür des Internets"? Weil ich's will. Und weil ich im Iran bin.
Hier gibt's nur dass, was ich gesehen, gelesen, gehört oder gefühlt habe. Betont  subjektiv, ohne Anspruch ausser meinem.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://inside-iran.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>20</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865.post-116173012721065948</id><published>2006-10-24T20:05:00.000+03:30</published><updated>2006-10-25T12:08:33.816+03:30</updated><title type='text'>Schizophrene haben's leichter</title><content type='html'>Verkehrte Welt. Umso dunkler das Bild von Iran im Westen gefärbt wird, umso heller scheint sich dieses Land für Reisende zu präsentieren. Erwartet man düstere Szenen à la "Nicht ohne meine Tochter", geht die Sonne am Erwartungshorizont recht schnell auf, wenn man im Land ist. Die fast erdrückende Freundlichkeit; die stete Höflichkeit und weitere für Westler sehr angenehmen Eigenschaften der Perser lassen einen mitunter vergessen, dass man das Visum einer Diktatur im Pass hat. Ignoriert man Tschador-tragende Frauen oder die diskriminierende Geschlechtertrennung, muss man schon genauer nachfragen, um von Zeitungsschliessungen oder Studentenunruhen näheres zu erfahren.&lt;br /&gt;Um diese Schizophrenie ertragen zu können, musste ich mir einfach markante Orte des Regimes anschauen. Orte, um diese Ambivalenz aushalten zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispielsweise die ehemalige Botschaft der USA, Planungsort für verschiedene Anschläge seitens der CIA und, wohl bekannter, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geiselnahme_von_Teheran"&gt;Ort der Geiselnahme von mehr als 50 Amerikanern für 444 Tage&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/usa.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/usa.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;[Seit 27 Jahren immer wieder aktuell: Inschrift an der ehemaligen US-Botschaft in Teheran, diese bewacht von den Revolutionsgarden.]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder die als Foltergefängnis bekannte politische Strafanstalt Evin, im Norden Teherans. Was ich nicht ausdrücken kann, vermögen diese beiden Artikel aus der ZEIT. Einmal ein sehr lesenswertes Dossier über das Gefängnis, "&lt;a href="http://www.zeit.de/archiv/2001/23/200123_kasten.amirpur.xml?page=1"&gt;wo die kritische Intelligenz eines ganzen Landes einsitzt - Schriftsteller, Chefredakteure, abgesetzte Minister&lt;/a&gt;".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/abc.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/abc.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;[Haupttor des Gefängnis', umzäunt von einer kilometerlangen Mauer entlang der Berge.]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum anderen der &lt;a href="http://zeus.zeit.de/text/2005/14/Iran_Kazemi"&gt;schockierende Fall einer kanadisch-iranischen Fotografin&lt;/a&gt;, die nach nur drei Tagen in Evin so schwer misshandelt worden war, dass sie wenig später im Krankenhaus an den Folgen verstarb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/evin.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/evin.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;[Wer den ZEIT-Artikel gelesen hat, versteht das Bild.]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/34154865-116173012721065948?l=inside-iran.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/116173012721065948'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/116173012721065948'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/2006/10/schizophrene-habens-leichter.html' title='Schizophrene haben&apos;s leichter'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865.post-116153929485111560</id><published>2006-10-22T21:03:00.000+03:30</published><updated>2006-10-22T21:22:25.203+03:30</updated><title type='text'>Room 101</title><content type='html'>Orwell's Schreckensraum in 1984 - oberflächlich war mit in diesem Hotel nur die Zimmernummer gleich. Allenfalls das wie in jedem Hotel der Pass abzugeben und die obligatorische Meldung an die örtliche Polizei zu machen ist, schmeckt etwas nach Big Brother. War der Große Bruder in 1984 nicht zwingend real, gibt es ihn in Iran wirklich. Verkörpert durch den "Großen Revolutionsführer" Ajatollah Chamenei, laut Verfassung über dem Gesetz stehend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/101.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/101.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Back to Room 101. Manchmal füllt man diese Meldung an die Polizei auch selber aus - mit Fragen zu Religion, Beruf &amp; Anschrift oder den detailierten Reiseplänen. Waren wir im Grenzgebiet zu Aserbaidschan und Armenien unterwegs, wollte die Polizei alles noch genauer wissen. Das grenzte schon an Belästigung, nur weil das iranische Visum nicht zweifelsfrei zwischen Einreise- und Aufenthaltszeitraum unterscheidet. Während in Teheran eine Verlängerung nach 5 Stunden warten als nicht notwendig erklärt wurde, sehen die örtlichen Willkürvollstrecker das oft anders. Einzig die lockere Mentalität macht die ineffiziente Bürokratie menschlicher - was wäre, wenn die DDR Italien geschluckt hätte lässt sich hier gut beobachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/teh.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/teh.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;[Grafitti in Teheran]&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/34154865-116153929485111560?l=inside-iran.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/116153929485111560'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/116153929485111560'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/2006/10/room-101.html' title='Room 101'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865.post-115994830478910820</id><published>2006-10-04T11:08:00.000+03:30</published><updated>2006-10-04T11:31:45.026+03:30</updated><title type='text'>Kopf vs. Bauch</title><content type='html'>Was soll ich nur machen? Hab ich mir doch das Ziel gesetzt, weniger über die politischen Unterschiede zu schreiben, stattdessen will ich das Persönliche stärker hervorheben. Zum Beispiel das das für mich Satelliten-TV nicht immer so toll ist, wie der Reiz des Verbotenen suggeriert. Durch zappen im Samstag-Abend-Programm der ARD gelandet, wurde mir wieder bewusst, dass ja 50% der deutschen Bevölkerung wirklich 65 Jahre und älter sind. Musikalische Streicheleinheiten von Heintje und dem Nockalm Quintett für unsere "Altersschwemme", und das zur besten Sendezeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/ard.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/ard.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder wie schön es ist, wenn sich iranische Studenten und Europäer im Teheraner Norden treffen, um eins der vielen Open-Air-Restaurants aufzusuchen. Für iranische Verhältnisse recht teuer, erkauft man sich aber noch ein Stückchen Freiheit mehr: Frauen dürfen selbstverständlich Wasserpfeife rauchen, und auch der Sitz des Kopftuch richtet sich mehr nach den Regeln der Mode als nach denen des Islam. Entspannt sitzen wir auf Teppichen, gute Vorraussetzungen für gute Gespräche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/restaurant.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/restaurant.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;[Grund zur Freude: Geld fliesst reichlich wenn sich  junge Iraner bei ihnen treffen.]&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann dass: Erzählt mir doch ein Student, dass es wohl bald unmöglich sei, dass Land vor dem Bachelor zu verlassen. War es bis jetzt gegen eine Kaution von 1.500 Euro möglich, auch vor dem zweijährigen Militärdienst ins Ausland zu gehen, bleiben nun nur noch Syrien und Saudi Arabien auf der Weltkarte übrig. Er, der schon ein Praktikum in Europa sicher hat und die Sprache des Gastlandes lernt, ist entsprechend verzweifelt. Das Gesetz gibt es seit zwei Monaten, ob es tatsächlich angewendet wird wird demnächst entschieden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/34154865-115994830478910820?l=inside-iran.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115994830478910820'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115994830478910820'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/2006/10/kopf-vs-bauch.html' title='Kopf vs. Bauch'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865.post-115972365532615778</id><published>2006-10-01T20:55:00.000+03:30</published><updated>2006-10-01T20:57:35.336+03:30</updated><title type='text'>Verbotener Esel</title><content type='html'>Dr. Ahmadinejad sprach erst kürzlich davon, dass der Iran das "freieste Land der Welt" sei. Vielleicht meinte er auch die Freiheit, Zeitungen recht einfach verbieten zu können. So geschehen mit SHARGH, einer der wenigen regierungskritischen Blätter. Was war geschehen? Seit langem gab es die staatliche Forderung, den verantwortlichen Redakteur auszutauschen. Über siebzig Warnungen später, unter anderem wegen eines ungenehmigten Interviews mit einem westlichen Botschafter, dass diesen "in einem zu positiven Licht" darstellt, gab es dann den Anlass, um das oft angedrohte Verbot durchzusetzen: Eine Karikatur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/donkey.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/donkey.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um was geht's? In einer Rede vor der UN fühlte Mahmud Ahmadinejad sich erleuchtet; das jedenfalls gestand er später einem Mullah. Während er sprach sei sein Kopf plötzlich von einem hellen Schein umgeben gewesen. Diese Vorlage wollte die Zeitung nicht ungenutzt lassen und bildete ihn als Schachfigur im Kräftemessen mit dem Westen ab. Nur eben nicht als Pferd... sondern als erleuchteten Esel.&lt;br /&gt;Wer sich an die polnische Zwillingskartoffel erinnern kann, braucht seinen Finger gar nicht bis in den Iran ausstrecken.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/34154865-115972365532615778?l=inside-iran.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115972365532615778'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115972365532615778'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/2006/10/verbotener-esel.html' title='Verbotener Esel'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865.post-115937548964456432</id><published>2006-09-27T20:07:00.000+03:30</published><updated>2006-10-01T21:06:20.883+03:30</updated><title type='text'>Ohne Grenzen</title><content type='html'>Der Islam regelt recht umfangreich die do's und dont's im Leben eines Muslim. Wieviel Gebete täglich zu verrichten sind; welche Hand für was zuständig ist; wer neben wem zu sitzen hat. Im Iran ist der Glaube keine Privatsache, viele religiöse Regeln haben Gesetzeskraft. Dies wird von jungen Iranern als zu starr empfunden, viele suchen auf eigenem Weg nach der persönlichen Freiheit. Sie wissen sehr wohl, das es auch anders sein kann. Satelliten-TV ist weit verbreitet, wenn auch offiziell verboten und teilweise verfolgt. Das Internet ist längst zu gross, um es noch wirksam filtern zu können. Persisch ist die vierthäufigste Sprache in webblogs, wird aber nur im Iran und Teilen Afghanistans gesprochen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/islamic_beer.3.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/islamic_beer.3.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie es auch aussehen kann, wenn junge Iraner Grenzen überschreiten, hat mir einer mal erzählt. Ganze acht Freundinnen hat er, wohl wissend, dass die auch mehrere Partner haben. Kein Sex vor der Ehe, Jungfräulichkeit, Enthaltsamkeit; all das hat er auf den Schrotthaufen der Moral geworfen. Ihm geht es nur um Triebbefriedigung, so ehrlich war er immerhin.&lt;br /&gt;Und wo lernt er eigentlich Frauen kennen? Es gibt keine Bars oder Diskos; in der Öffentlichkeit ist jeglicher Kontakt zum anderen Geschlecht verboten, selbst unter Studenten wird das beachtet. Kleines Beispiel: Als mich einmal eine Studentin deutsch reden hörte, fragte sie zuerst den anwesenden Deutschlehrer, ob sie mit mir sprechen dürfe. Und selbst dieser Kontakt war schon ein Novum, vor fünf Jahren undenkbar und mir erst einmal passiert. Wie und vor allem wo es nicht nur dieser Iraner trotzdem schafft, Frauen anzusprechen; das gibt's in der nächsten Maus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/34154865-115937548964456432?l=inside-iran.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115937548964456432'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115937548964456432'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/2006/09/ohne-grenzen.html' title='Ohne Grenzen'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865.post-115928440665827097</id><published>2006-09-26T18:53:00.000+03:30</published><updated>2006-09-26T20:23:45.853+03:30</updated><title type='text'>Rasender Teppich</title><content type='html'>Was kann man alles in einem Land machen, wo Benzin nur halb so viel wie die gleiche Menge Mineralwasser kostet? Wo es doch schon für 1,5 Liter selten mehr als 20 Cent sind. Man kann zum Beispiel den Motor einfach laufen lassen, auch wenn er eine halbe Stunde gar nicht benötigt wird. Oder mit dem Taxi 160 km im Kreis fahren und trotzdem nur 6 Euro ärmer sein. Oder eben mit dem Motorrad für den Preis einer Packung Kekse den ganzen Tag umherfahren. Jener Mix aus schneller Fortbewegung und Nervenkitzel ist extrem populär; der Rekord war mal eine fünfköpfige Familie zusammen auf einem Motorrad. Alle ohne Sturzhelm, einer baumelt meisst nur als Deko am Lenker, falls die Polizei doch mal kontrolliert. Wird schon eine Taxifahrt in Teheran von mir mit ständiger Unfallangst begleitet, ist Motorradfahren dann die Nahtoderfahrung. Der Adrenalinausstoss ist sicher vergleichbar mit Fun-Sport, nur wesentlich billiger und ohne rettendes Gummiseil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a ref="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/refill_motorcycle.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/refill_motorcycle.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;[Spass zum nachfüllen.]&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/IMG_3872.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/IMG_3872.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;[Ein Benzinteppich... zugegeben, Öl würde ein besseres Wortspiel liefern.]&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/motorcycle02.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/motorcycle02.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/34154865-115928440665827097?l=inside-iran.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115928440665827097'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115928440665827097'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/2006/09/rasender-teppich.html' title='Rasender Teppich'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865.post-115920512439452357</id><published>2006-09-25T20:52:00.000+03:30</published><updated>2006-09-25T20:57:56.590+03:30</updated><title type='text'>Essen im Dunkeln</title><content type='html'>Heute beginnt der für Muslime heilige Monat Ramadan. Auf der Grossbaustelle, wo ich derzeit arbeite, ist davon nicht viel zu spüren. Die Ausnahme vom Fasten, die für Schwangere, Reisende, Kinder und eben auch körperlich schwer Arbeitende gelten, werden hier recht grosszügig ausgelegt. Ein bisschen religiöse Musik, das war's. Auch die Oberbauleitung, allesamt in Europa studiert, verzichtet nicht so gern. Welch starken Einfluss der Islam trotzdem hat, zeigt das im Privatzimmer gegessen wird, sonst absolut unüblich. Der Angestellte, dessen einzige Aufgabe ist, den Ingenieuren Tee zu servieren, muss keinen Zwangsurlaub nehmen. Denn nicht nur ich sorge für konstanten Bedarf. Fast könnte man glauben, in Europa zu arbeiten. Wäre da nicht der eigene Fahrer plus Jeep, der jedem Ingenieur zusteht. Oder der Mensch, der auf geheimnissvolle Weise meinen Abwasch verschwinden lässt oder meine Wäsche reinigt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/34154865-115920512439452357?l=inside-iran.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115920512439452357'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115920512439452357'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/2006/09/essen-im-dunkeln.html' title='Essen im Dunkeln'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865.post-115911520830646090</id><published>2006-09-24T19:43:00.000+03:30</published><updated>2006-09-24T20:37:39.040+03:30</updated><title type='text'>Anschauen</title><content type='html'>Iran ist ein verdammt schönes Land. Schön ist nicht nur das was ich sehe, sondern auch das was ich spüre. Eine derartige Freundlichkeit und Höflichkeit ist mir weder als Aus-, noch als Inländer begegnet. Schade, dass die zweite Halbzeit schon begonnen hat. Nachspielzeit wird's nicht geben. Gerade von einer fremden Kultur habe ich das nicht erwartet. Man könnte fast auf die Idee kommen, dass Ausländerfeindlichkeit doch nicht so normal ist wie es nicht nur in Deutschland scheint. Aber nur fast, denn im Iran sind es die zwei Millionen Afghanen, die auf der untersten Stufe stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/land.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/land.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/kashan02.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/kashan02.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/Zwischenablage01.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/Zwischenablage01.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/34154865-115911520830646090?l=inside-iran.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115911520830646090'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115911520830646090'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/2006/09/anschauen.html' title='Anschauen'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865.post-115911536916422360</id><published>2006-09-21T13:24:00.000+03:30</published><updated>2006-09-24T20:40:50.823+03:30</updated><title type='text'>Junge Gewinner (2)</title><content type='html'>In einem der vielen Studentenwohnheime der Teheraner Uni treffe ich auf diese bildungshungrigen Menschen. Viel zu viele studieren Ingenieurkram, als vermeintlich sicheren Weg in die Zukunft. Fast jeder lernt in den Semesterferien noch eine dritte und vierte Sprache, um den Weg zum Master im Ausland zu ebnen. Die konservative Regierung hat hier wenig Freunde, man macht sich ein bisschen lustig über Ahmadinedschad, lebt aber sonst ein ganz normales Studentenleben. Der Staat gewährt den Studies allerlei Vergünstigungen, ob nun verbilligte Grundnahrungsmittel oder freien Wohnraum. Eine schicke Anlage mit viel grün, kein Wohnheim mit mehr als drei Etagen. Umfasst von einem vier Meter hohen Zaun und strengen Einlasskontrollen mit Wachschutz; so will man die Aussenwelt draussen halten. &lt;br /&gt;Der Zaun ist aber auch von Innen vier Meter hoch. Als es 1999 Studentenunruhen gab, gelang es nur mit Gewalt die Studenten zu "beruhigen". Der damalige Anführer wurde zuerst zum Tode verurteilt, später wurde seine Strafe auf 15 Jahre Gefängniss reduziert. Durch Folter und Hungerstreik geschwächt, starb er vor zwei Monaten in einem Teheraner Gefängniss.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/34154865-115911536916422360?l=inside-iran.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115911536916422360'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115911536916422360'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/2006/09/junge-gewinner-2.html' title='Junge Gewinner (2)'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865.post-115911605445856440</id><published>2006-09-19T10:04:00.000+03:30</published><updated>2006-09-24T20:35:20.236+03:30</updated><title type='text'>Junge Gewinner (1)</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/uni01.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/uni01.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;[Deutschunterricht an der Teheraner Uni...]&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/uni02.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/uni02.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;[... mit Herrn Hamidi und Parwis.]&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;70% der Iraner sind unter 30. Klingt toll, bedeutet aber für viele junge Iraner an einem krassen Verdrängungswettbewerb teilzunehmen. Schon einen Studienplatz zu bekommen ist ungleich schwerer als bei uns. Ähnlich wie in Frankreich gibt es für Studierwillige landesweite Tests. Nehmen wir mal an, ich will hier Ingenieur werden (…keine Chance, wo ich doch schon in Deutschland Schmalspurbahn fahre). Dann erwarten mich Tests in Mathe, Physik, Chemie, Englisch, Arabisch und, na klar: Islam. Ich hätte mich darauf ein Jahr vorbereitet (Mission Impossible 2), andere büffeln sogar zwei Jahre. Vor einem Jahr hätte ich 400.000 Mitbewerber gehabt, aber nur die ersten 10% werden genommen und dürfen dann an staatlichen Unis studieren. Dieses landesweite Ranking wird dann auch in der Zeitung veröffentlicht, die Superbrains gar mit Foto. Obwohl die islamische Führung für Frauen andere Pläne hat, war die Mehrheit der Erstplatzierten weiblich. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/34154865-115911605445856440?l=inside-iran.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115911605445856440'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115911605445856440'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/2006/09/junge-gewinner-1.html' title='Junge Gewinner (1)'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865.post-115865644612672813</id><published>2006-09-17T12:28:00.000+03:30</published><updated>2006-09-19T18:57:27.090+03:30</updated><title type='text'>Taxi Driver</title><content type='html'>Neben Bussen sind Taxis die meistgenutzten Verkehrsmittel. Toller Satz, wie aus dem Schulaufsatz. Toll sind die meisten Taxis nicht wirklich, aber billig. Für 8 Euro wird man schon mal 160 km im Kreis umhergefahren. Ausserdem sind sie schnell, da Strassenmarkierungen überfahren, Blinker weggelassen, Höchstgeschwindigkeiten ignoriert und die Hupe als Zeichen für alles verwendet werden kann.Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten: Taxis, die warten bis sich das Auto mit fünf Menschen gefüllt hat und eine bestimmte Route abfahren, und eben die herkömliche Variante. Interesse an ausländischen Gästen ist immer gross, in der Provinz kommen auch gleich 10 Fahrer auf einen zu, teils um Geld zu verdienen, aber häufig auch nur aus Neugier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/taxi02.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0pt 10px 10px 0pt; CURSOR: pointer" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/taxi02.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/taxi.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0pt 10px 10px 0pt; CURSOR: pointer" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/taxi.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/34154865-115865644612672813?l=inside-iran.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115865644612672813'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115865644612672813'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/2006/09/taxi-driver.html' title='Taxi Driver'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865.post-115865631233155498</id><published>2006-09-16T12:27:00.000+03:30</published><updated>2006-09-19T18:59:02.196+03:30</updated><title type='text'>Mit Kinderaugen staunen</title><content type='html'>Iraner haben eine unglaublich grosses Interesse an der westlichen Welt. Zum einen liegt’s daran, dass sehr wenig Touristen im Land sind. Vielmehr aber daran, dass fast jeder eine besondere Beziehung zu Europa, zu Deutschland insbesondere, hat. Sehr viele haben in Deutschland oder der Schweiz studiert; der eine hat Maschinen in Wuppertal gekauft und schwärmt vom Besuch des dortigen Stripclubs, des Anderen sein Bruder wurde in Deutschland abgeschoben, weil er “illegal” in einer Frankfurter Pizzeria gearbeitet hat. Ein anderer weiss seinen Sohn als Arzt in Bremen arbeiten, seine Tochter wiederum forscht an einer deutschen Uni. Selten habe ich ein derart bildungshungriges Volk erlebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/park.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0pt 10px 10px 0pt; CURSOR: pointer" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/park.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/34154865-115865631233155498?l=inside-iran.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115865631233155498'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115865631233155498'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/2006/09/mit-kinderaugen-staunen.html' title='Mit Kinderaugen staunen'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865.post-115865622797743746</id><published>2006-09-15T12:25:00.000+03:30</published><updated>2006-09-24T20:26:51.366+03:30</updated><title type='text'>Schlauer als der grosse Satan</title><content type='html'>Es ist schon nicht einfach, wenn man (historisch verständlich, mehr dazu später) die USA als Erzfeind erkohren hat, aber dennoch nicht vollständig ohne deren Produkte leben möchte. Sowas kommt dabei dann raus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/cola.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0pt 10px 10px 0pt; CURSOR: pointer" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/cola.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gefälscht, kopiert und nachgemacht wird, was der Käufer will. Kleidung, Bücher, Nahrungsmittel, Medikamente, selbst den aktuellen Duden gibt’s für den Zehntel des Preises als Nachdruck.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/34154865-115865622797743746?l=inside-iran.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115865622797743746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115865622797743746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/2006/09/schlauer-als-der-grosse-satan.html' title='Schlauer als der grosse Satan'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865.post-115865609232921895</id><published>2006-09-14T12:21:00.000+03:30</published><updated>2006-09-19T19:10:50.080+03:30</updated><title type='text'>Cheri Cheri Lady</title><content type='html'>Busse verbinden ein Land zuverlässig, das mehr als 4 mal so gross wie Deutschland ist. Und das für einen Preis, für den es kein Ticket von Dresden nach Leipzig gibt. Es ist aber nicht nur der “Geiz-ist-geil”-Fetisch, der ausgelebt werden darf, auch die Gespräche im Bus machen den Unterschied. Einmal zum Beispiel, als mich ein Iraner fragt, ob ich mich wohl neben ihn setzen wolle, er würde sich gern mit mir unterhalten. Nach dem Platztausch erzählt mir der Mathematikstudent, dass er auf dem Weg in seine 70 km entfernte Uni ist, um an einem Test teilzunehmen. Er, der Herr über Zahlen und mehr als Plusminusmaldurch, muss eine Prüfung über den ersten der zwölf Imame der Schiiten, Ali, ablegen. Damit nicht genug, berichtet er mir auch noch, dass er Fan von Modern Talking sei, und mit Hilfe von “Cheri Cheri Lady” und “Brother Louie” Englisch lernt. Plötzlich stockt er im Singen, wird leise und zieht den Busvorhang zur Seite. Es ist fast ein Flüstern, dass mir die heiss diskutierte iranische Atomanlage zu meiner Rechten verkündet.&lt;br /&gt;Busfahren erweitert eindeutig den Horizont.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/bus.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0pt 10px 10px 0pt; CURSOR: pointer" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/bus.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/34154865-115865609232921895?l=inside-iran.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115865609232921895'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115865609232921895'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/2006/09/cheri-cheri-lady.html' title='Cheri Cheri Lady'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865.post-115851453618894522</id><published>2006-09-12T21:04:00.000+03:30</published><updated>2006-09-19T19:13:06.196+03:30</updated><title type='text'>Aktion Sauberes Internet</title><content type='html'>Eine beliebte Forderung konservativer deutscher Politiker: Man möge doch das Internet, insbesondere aber den Nutzer durch Gesetze vor schadhaften Einfluss schützen. Und wie solch ein Schutz praktisch aussehen kann, lässt sich gut an der Teheraner Uni beobachten. Will ich zum Beispiel auf SPIEGEL Online lesen, was es mit der Hebung eines im 2. Weltkrieg gesunkenen deutschen Kriegsschiffes auf sich hat, geht das nicht. Na klar, bestimmt ein Hakenkreuz zu sehen. Nächter Versuch: Ein Artikel in obigem Medium über das Vergewaltigungsopfer Stephanie R. aus Dresden und die Fehler der Ermittlungsbehörden. Geht nicht. Das Angebot der BBC auf farsi. Geht auch nicht. Und dieser weblog? Zu unbedeutend und auch noch in deutsch. Um’s ein bisschen schwieriger zu machen werden mir wenigstens die Bilder nicht angezeigt. Ich kann hier zwar Bilder hochladen, ob die allerdings richtig platziert sind, muss ich an einem anderen Rechner nachprüfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/filter.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0pt 10px 10px 0pt; CURSOR: pointer" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/filter.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/34154865-115851453618894522?l=inside-iran.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115851453618894522'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115851453618894522'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/2006/09/aktion-sauberes-internet.html' title='Aktion Sauberes Internet'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865.post-115851442909868350</id><published>2006-09-10T21:02:00.000+03:30</published><updated>2006-09-19T12:20:44.870+03:30</updated><title type='text'>Hunger und Hisbollah</title><content type='html'>Eine derartige Gastfreundschaft wie die der Iraner ist mir in noch keinem anderen Land begegnet. Und so passierte es auch an diesem Tag, nachdem ich ausgiebig herumgereicht und äusserst freundlich und respektvoll empfangen wurde, dass ich zum Essen (diesmal im Teheraner Norden, dem westlichsten Teil des Landes) eingeladen wurde. Leicht waren die Brocken nicht, die ich zu verdauen hatte: Was halte ich von der Hisbollah? Warum unterstützt Deutschland Israel? Wie stehe ich zur Dreifaltigkeit der christlichen Kirche? Aber genau das wollte ich ja: Raus aus dem Westen, rein in ein Land, wo die eine oder andere kritische Frage mehr gestellt wird. Hier versteckt man sich noch nicht hinter Attitüden; gerade als Ausländer wird man mit Neugier direkt überschüttet. Das ist am Anfang noch recht interessant, auf Dauer langweilen jedoch Gespräche, die wenig an Tiefe gewinnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/02.0.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/02.0.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;[Fast so populär wie Che in Deutschland: Hassan Nasrallah, Führer der libanesischen Hisbollah. Zu sehen auf Plakaten, Handydisplays, Autoscheiben und auch als Aufkleber. Um seine Popularität erklären zu können muss man schon etwas tiefer in die iranische Seele reinschauen. Mehr dazu später.]&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/34154865-115851442909868350?l=inside-iran.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115851442909868350'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115851442909868350'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/2006/09/hunger-und-hisbollah.html' title='Hunger und Hisbollah'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865.post-115850914541450568</id><published>2006-09-07T19:34:00.000+03:30</published><updated>2006-09-17T21:01:57.400+03:30</updated><title type='text'>Der Busfilm lebt!</title><content type='html'>In Deutschland durch Bahn und Billigflieger fast in Vergessenheit geraten, lebt der Film in Reisebusen in Iran munter weiter. Gnadenlos laut, selbt durch Ohrstöpsel lassen sich schreiende Frauen von streitenden Männern unterscheiden. Interessant auch, dass sehr wohl Produktionen aus Bollywood, also Frauen mit Ausschnitt und ohne Kopftuch, gezeigt werden. Nur die Szenen, in denen getanzt wird oder eine Frau singt, sind der Zensur zum Opfer gefallen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/34154865-115850914541450568?l=inside-iran.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115850914541450568'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115850914541450568'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/2006/09/der-busfilm-lebt.html' title='Der Busfilm lebt!'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865.post-115851461950636539</id><published>2006-09-03T21:05:00.000+03:30</published><updated>2006-09-19T12:49:21.823+03:30</updated><title type='text'>Alles anders?</title><content type='html'>Wo bin ich hier eigentlich? Auf keinen Fall in dem Land, dass ich mir durch Berichte, Artikel und Bilder angeeignet hatte. Gelandet in Teheran, habe ich mich erstmal mit Hemd und Jacket auf Seriös getrimmt, nur um mir dann die Frage gefallen zu lassen: “Sag mal, läufst du immer so rum?”. Gestellt von einer, die es wissen muss. Sie ist schon länger im Land; Jeans und kurze Ärmel sind zumindest bei Männern kein Problem mehr. Wenn man sich nur an der Oberfläche bewegt und die Religion mal ausser acht lässt, gibt’s hier keinen grossen Unterschied zu Ländern in Südamerika, beispielsweise Venezuela. Es ist schon schade, dass so ein grosses Volk (68 Mio. Einwohner, darunter 70% unter 30 Jahren) ein derart düsteres Bild im Ausland hervorruft. Dieses Bild wurde natürlich durch den neuen Staatspräsidenten verstärkt, ist aber keineswegs die einzige Erklärung. Wenn ich auf SPIEGEL Online ein Artikel über Ahmadinejad, den “Statthalter des Terrors” lesen muss, dann ist das einfach nur schlechter Journalismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/chat.0.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/chat.0.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;[Und täglich grüsst das Murmeltier: Stets freundlicher und respektvoller Small-Talk zwischen Iraner und Norweger.]&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Iran ist das stabilste Land im gesamten Nahen Osten, in diesem Vergleich schneiden selbst Ägypten, Saudi-Arabien und Jordanien schlechter ab. Von anderen Ländern wie Syrien, Afghanistan oder Pakistan will ich gar nicht erst sprechen. Wenn ich nun weiter vergleiche und mich dabei nur an der Oberfläche bewege, dann habe ich mich nie so sicher in so einer so grossen Stadt wie Teheran (10-15 Mio. Einwohner) gefühlt. Einen Monat gelebt zu haben in London reicht sicherlich aus, um dies beurteilen zu können. Deswegen ist Iran noch lange kein Glanzlicht in Sachen Demokratie, aber eben auch kein Land des Terrors.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/34154865-115851461950636539?l=inside-iran.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115851461950636539'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115851461950636539'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/2006/09/alles-anders.html' title='Alles anders?'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865.post-115789643297665570</id><published>2006-08-29T17:22:00.000+03:30</published><updated>2006-09-18T17:40:58.306+03:30</updated><title type='text'>Und noch mal Grass.</title><content type='html'>Nicht nur das deutsche Feuilleton beschäftigt sich mit Grass.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/1600/grass.0.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/474/3760/320/grass.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/34154865-115789643297665570?l=inside-iran.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115789643297665570'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115789643297665570'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/2006/08/und-noch-mal-grass.html' title='Und noch mal Grass.'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-34154865.post-115788615031164138</id><published>2006-08-26T22:30:00.000+03:30</published><updated>2006-09-18T17:34:18.160+03:30</updated><title type='text'>Was kommt?</title><content type='html'>Morgen geht's los. Ab in ein ein Land, das derzeit ähnlich präsent in den Medien ist wie die das Eingeständniss des Günter Grass', für einige Zeit doch noch eine andere Uniform getragen zu haben. Anders als Grass ist Iran schon seit längerer Zeit im Blickpunkt der Medienöffentlichkeit; einer Übersättigung des europäischen Zeitungslesers tritt Ahmadinejad wirksam mit neuen Provokationen entgegen. Anders als Grass ist mir das Thema Iran aber zu wichtig und zu komplex, um es den Emotionen zum Frass vorzuwerfen. Das Land hat wesentlich mehr zu Bieten als uns die schlagzeilenliefernde Regierung und die europäische Presse vermitteln kann. &lt;br /&gt;In den nächsten Wochen will ich mal versuchen, für die vielen Fragen Menschen zu finden, die mir gute Antworten geben können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/34154865-115788615031164138?l=inside-iran.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115788615031164138'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/34154865/posts/default/115788615031164138'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://inside-iran.blogspot.com/2006/08/was-kommt.html' title='Was kommt?'/><author><name>inside iran</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07024550309257448713</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry></feed>
